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Auserlesene Gedanken aus den Schriften des M. T. Cicero / zum Gebrauch der Schulen zu Paris zusammen getragen von Hrn. Abt d'Olivet, und mit Anmerkungen erläutert
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73
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aus den Schriften des M. T. Cicero. 6-

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äine 3tf^u8 potelt viäeri ; gt nsturs aU-quem morbum proclivior: üc Lnuum s1iu8 alis vitia propenlior.

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Stelle verständlich und klar wird, und man kan dieseI-eLtion, ohne den Schriften oder der Ehre des Ci-cero Abbruch zu thun, wohl annehmen. Hr. Olivetund andere Gelehrte nehmen diese Verbesserungauch an. Was den Verstand dieses Abschnitts belan-get , so ist er zierlich. Wie gut wäre es , wann manmit dem weisen und ehrlichen Socrates erkennen wollte,daß man Besserung nölh'g habe, aber sehr vielen Ge-lehrten und Ungelebrten ergehet es wie der Nacht Eulein der Fabel , welche den Hünergever gebetten , ersolle ihr doch die Jungen nicht belendiqen , weil eSdie schönsten und artigsten unter allen Vöqlen des Wal-des wären. Viele sehen ihre Mängel, Gebrechen undLaster als Tugenden an. Wo man so viel Vernunftund Weißhett besitzet, daß man seine eigene Tehlkxsehen kan , wie Socrates, so ist wohl möglich da-man sie verbessern kan , wo aber keine Vernunft istda muß man es bleiben lassen , und solle eS gleichein Kerl seon , der glaubt, er habe alle Sprachen undWissenschaften in den Kops gebracht. Der Hochmü«thiqe ist der , so am wenigsten kan zurecht gebrachtwerden. Cicero enehlet uns auch em Erempel cle ka-rr» Osp. s Trilponem Vte;srium p^il«sos,kumlcridunc ipssur käiniliarer, 6c etrriosum 8c muüero-sum fuisse ; negue dnc scridunr virupei-snre5 , seäporiu; lsuclem, virirsssm enim nscursm sd eossceäcimitsm, 8c c«»mpresssm esse Dn^trins , ur nr^mc»unguan vin,»Ienrum illum , nemn in en Ii'di'äinlsvessigium invenei-ir. Aber ach mein lieber Stilpo,wie wemq Nachfolger findest du in unsern Zeiten!Wenig glauben, daß em Slsspo gewesen.