aus den Schriften des M. T. Cicero. 199
vero acceöit eoäem czuali maximu8 cfuiöamma^ilker , popu1u8, atc^ue omni8 unckiejue aclvitia consentien8 multituäo (U) tum planeinficimuk- opinionum pravitate, a natura^ueöescisLimus.
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(^1) Alle vernünftige Alke und Neue haben den grossenHausten der Menschen als eine Anzahl von bösen undrasenden Creatnren angesehen ; ui-.zehlige Exempelund die tägliche Erfahrung bekräftigen uns dieses;Der Ehrlichste , der Weiseste und Aufrichtigste ist,beyaller seiner Unschuld nicht sicher , wann der Pöbelnur etwann durch einen bösen Buben erreget wird,und wann schon das Volk deute ruffet Hosianna,so schreyt es gleich morgens kreutzige, ohne zu wis-sen warum. Das ist, worinnen sich der Weise zeiget,wann er von sich selbst gedeutete, und sich durch dengrossen Haussen nicht hinreisten läßt. Man muß aberdurchaus auch nicht glauben, daß man unter demPöbel nur arme und geringe Leute verstehen solle.Leneca hat schon von der plede crslreaca geredet, dasist von solchen, die unter langen schwarzen und ro-then Manteln eine pöbelhafte Seele tragen. HerrHolbery bat dieses gar wohl an verschiedenen Ortenseiner Moralischen Gedanken bemerket. Das istaber das Unglück, daß weil wir von Jugend auf un-ter solchen Leuten leben, wir, wie Cicero klagt, vondenselben verderbt und an^esteck' werden , da brauchtes dann viel Tugend und Vernunft < das Böse , souns zur Natur geworden , zu erkennen und abzule-gen , und da kommt man wahrhaftig mit aller st.o§iczu kurz. Einem Vernünftigen kommt alles, was v mgrossen Haussen kommt, sehr verdächtig vor , dannder Pöbel ist em wildes Meer, so von einem Wrndzu rasenden Weilen gemieden wird, und dessen ^lüt-ten nichts als U.:ralh ausspcyen. Der ehrliche und