Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. I. Buch. 6r

aus: Es liege denen ob, die Republik zu be-chützen, welche die Würden und Schätzederselben inne hätten; denn was sie betref-e, seyen sie überdrüßig, ihr Leben für soqrausame und geitzige Herren täglich in Ge-fahr zu setzen. Sie weigerten sich auch, ih-re Namen, (wie es üblich war) anzugeben,um sich in die Legionen einschreiben zu lassen.

Die hitzigsten unter ihnen sagten sogar, sieseyen nicht näher an ihr Vaterland gebunden,in welchem man ihnen keines Daumens breiteigenthümliches Land übriglasse, als an dasweitentlegenste und unbekannteste Land; all-wo sie wenigstens keine Gläubiger antreffenwürden, von deren Tvranney sie vergebenshosseten, sich zu befreyen, so lange sie sichvon Rom nicht fortbegeben würden. Die-selbe droheten zu gleicher Zeit öffentlich, daßse die Stadt r-anzlich verlassen wollten, wennman durch ein Rathserkänntniß ihre Schul-den nicht überhaupt tilgen würde.

Der Rath, der über diesen Ungehorsam, Die,Mus(welcher wenig von einer offenbaren Empö-ponHai.rung unterschieden war) in Unruhe gekieth,"" ^versammlete sich sogleich. Man eröfnete seineverschiedenen Gedanken. Diejenigen un-ter den Rathsberren, so am Meisten Mäßi-gung besassen, waren der Meynung, dasVolk zu befriedigen. M. Dalerius, derBruder des publicola, der sichs angelegenseyn ließ, nach dem Beyspiele seines Bru-ders, sich gütig gegen das Volk zu erzeigen,

-ellete dem Rath vor: Daß der meiste Theil

dieser