in der Röm. Republik. I. Buch. 6z
Allein, vielleicht wird es, (ehe wir unsin eine genaue Zergliederung dieser Sacheeinlassen) der Mühe nicht nnwcrth seyn,wenn wir einen Patricier umständlich zu er-kennen «eben, der nebst seinen Abkömmlin-gen so viel Antheil an den unterschiedenenVeränderungen hatte, welche die Republikhcrnachmals beunruhigten.
Appius Claujus, oder Claudius, war 2m Jahrvor» Geburt ein Gabiner, und einer vonden füruehmsten der Stadt Regilus. Ge- ^rStadt,wisse bürgerliche Unruhen, (in welchen die CharacterParthey, zu der er stch geschlagen, den des Ap.Kürzern zog) verbanden ihn, dieselbe zu ver- pmsClau.lassen. Er floh nach Rom, wo da-^'zumal alle Ausländer eine stchere Zufluchtfanden. Sein Geschlecht und seine Anhän-ger folgeten ihm dahin nach, deren Anzahlstch, (nach dem Bericht des vellejus per-terculus) auf fünf tausend belief.
Bey ihrer Ankunft verwilligte man den-selben das Bürgerrecht, nebst einem StrichLandes zu ihrer Wohnung, der jenseit demTeveron gelegen war. Das ist nun derUrsprung der Claudischen Zunft. Ap-pius, der das Haupt derselbigen war, wardin den Rath aufgenommen, allwo er stch inkurzen,, sowol durch seine weisen Räthe,als vornemlich durch seine Standhaftigkeit,berühmt machte. Diesmal setzte stch Ap- Apviurpius, (wie wir schon gesagt haben) der Mey- redet wi.nung des Oalerius schuln straks entgegen; AchM,und er stellete m voller Rathsversammlnng „er.
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