Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. I-Buch. 8s

man seinem gethanen Versprechen durch einRathSerkänntniß ein Genügen thun, und alleSchulden tilgen möchte. Die ältesten Glie-der des Raths, und die treulichsten Leutevon dieser Gesellschaft pflichteten alle, (denAppius allein ausgenommen) dieser Mei-nung bey. Dem ungeachtet behielt die Par-they der Reichen die Oberhand; sie wardsogar durch die jungen Rathsherren unter-stützet, welche dafür hielten, daß alles, wasman zur Erleichterung des Volks vortrage,das Ansehen des Raths schwäche. Es wa-ren sogar einige, die von der grossen Gütedes Dictators Gelegenheit nahmen, demsel-ben vorzurüken, er bewerbe sich auf eine nie-derträchtige Art um den Beyfall eines ver-ächtlichen Pöbels. Sein Anbringen wardmit einem heftigen Geschrey verworfen; undman gab ihm Ku verstehen, wenn seine Wür-de ihn nicht »ber die Gesetze selbst erhobenhätte, würde der Rath ihn unfehlbar zurRechenschaft gezogen haben, daß er (eineSoldaten beurlaubet, indem man dasselbeals ein Verbrechen gegen die KriegSgesetze be-trachten könnte; vornemlich, da eS zu einerZeit geschehen, da die Feinde der Republtkdie Massen noch in Händen hatten.

»Ick sehe wol, (sagte dieser ehrwürdige»Greiß zu ihnen) daß ich Euch nicht ange-nehm bin. Man rüket mir vor, daß ich„mit allzugrossem Eifer den Nutzen des Volks„suche. Verschossen die Götter, daß alle»Beschützer des Römischen Volks, die sichF z »inS-

DionvstuSvon Hal.im 6. B.

Rede desValeriuSan denRath.