io2 Geschichte der Staatsveränderunggen
nachricktigen müsse; und das nach dem We-brauche, der so gar bey der Regteruungder Könige beobachtet worden.
Der Rath Die Rathsherren, ivelche der Meinuunggiebt »ach.-es Apvius am hitzigsten beypflichteten, sa-hen nunmehr wol, daß dieses Geschäft, aufdie Art, wie die Bürgermeister demselbiagenvorsetzt eine Gestalt gaben, ihnen enlnMchenwürde, wenn sie länger auf ihrer ersten Mei-nung beharren würden. Die Forcht,, siemöchten dem Volk in die Hände geratbhen,machte dieselben wankend. Die Thränen,!,unddas Geschrey der Weiber und der Minder,die ihre Knie nmfasselen, und die von ihhnenihre Väter, und ihre Männer zurük fooder-ten, gewannen dieselben vollends dergestalt;daß, nachdem der Rath sich von neuem i ver-sammlet hatte, die meisten sich für die Verei-nigung erkläreten. Appius, der in seinenGesinnungen steif verharrete, und s seineGedanken niemals ändern konnte, l bliebnebst einigen von seinen Anverwandten, (de-ren Ehre ihnen nicht verstattete, ihnn zuverlassen) fast der einzige auf seiner ZMei-nnng verharren.
vMn. Die Bürgermeister froloketen, daftß siedigkeir des den Rath gezwungen, fast Wider seinen ?Wil-Appiu». ien ihrer Meinung beyzupflichten. MlleinApptus, der überzeuget war, daß alle e Un-terhandlung mit den Aufrührern das ^Anse-hen des Raths verkleinere, redete die be eydenBürgermeister an, und sagte zu ihnen: „Ob»es gleich scheinet, daß ihr fest entschblossen
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