SiciniuSund L.Ju»nmS, dreHäupterdes Zolls.
504 Geschichte derStaatkverändermWei:
Häupter dieser Gesandschaft. Alle drey nva-ren bereits Bürgermeister oder Sladtrichtergewesen; und zween unter ihnen hatten alsDictatoren die Republik verwaltet, und alssolche die Oberherrschaft über das Heer ge-führt. Diese Gesandten begaben sich soglcrichauf den Weg nach dem Lager. Diese grioffeZeitung war daselbst bereits ruchtbar gewor-den. Die Soldaten gierigen daher mit Hcau-fen aus dem Lager, um ihre ehemaligenBefehlshaber zu empfangen, unter welchensie so manchmal qedienet hatten. Schämnund Zorn stand auf dem Angesicht dieser Amf-rührcr vermischet; und man entdekteanmochmitten unter dem allgemeinen Mißvergnü-gen einige Ueberbleibsel der alten Ehrerbie-tung , welche die Würde der Oberherrschaftzeuget, vornemlich wenn sie durch ein gros-ses Verdienst unterstützet ist.
Die Gegenwart dieser berühmter: Mcän-uer allein wäre vermögend gewesen, die Ne-belten wieder zn ihrer Pflicht, und zürn (Ge-horsam zu bringen; wenn nicht andere ge-fährliche Gemüther alle Mühe angewendethätten, den Saamen der Zweytracht zu er-nähren.
Gicinius Vellutus hatte sich, (wie nvirbereits erwähnet haben) des Zutrauens die-ser Soldaten bemächtiget. Das war «einehrgeitziger Bürger, der zugleich ein grössterStifter der Zweytracht, und dessen Hauwt-absicht war, in der Unruhe des Staats stei-ne eigene Erhöhung zu suchen. In diesten
Absichten