inverRöm. Republik. II. Buch. 14z
Nachdent Coriolun, (der von Natur stolz Tumult,und trotzig war) den Gerichtsdiener mitScliimpf abgewiesen hatte, wie die Zunft-meister dasselbe wol vorhersahen, bega-ben sie sich sogleich unter Begleitung einesHaufens der schwürigsten Bürger, nach demNachbaust, und erwarteten ihn daselbst, biser nach aufgehobener Rathsversammlung,sich wieder nach Hause begeben würde; mder Absicht, denselben in Verhaft zu nehmen.
Sie begegneten ihm, als er nach gewohn-ten! Gebrauche, von einer Menge Clien-ten, und einer grossen Anzahl junger Raths-hcrren begleitet ward, die sich zu ihm hiel-ten , und sichs zur Ehre rechneten, es seinerMeinung in dem Rathe, so wie seinem Bey-spiele in dem Kriege nachznthnn. Kaumwurden die Zunftmeister desselben gewahr,so ertbeileten sie dem Brutus und dem Ict-lius, (die dies Jahr das Amt der Bauher-ren verwalteten) den Befehl, denselben nachdem Gefängniß zu führen. Doch ein solcherBefehl konnte nicht so leicht vollzogen wer-den , und das Unternehmen war eben so kühn,als auserordcntlich. Coriolan setzte sich, Dionyüusnebst seinen Freunden zur Gegenwehr. Man !>o" Hal.trieb die Bauherren mit Fäusten zurük, wel-^ches die einzigen Waffen gewesen, diezuselbi-gerZeit in einerStadt üblich waren,allwo n andie Degen nur alsdann an die Seite stekte,wenn man sich daraus hinweg begab, um aufden Feind lopzuaehen. Die Zunftmeister,welche durch diese Gegenwehr erhitzt wur-den, rüsten das Volk zu Hülfe, Die Pa-tricier