»4§ Geschichte derStaatsveranderungeri
Kluqes Der erste Bürgermeister Minucitts standVerhaltr» auf, und nachdenr er sich mit vieler Maßt-des Bür. gmig gber diejenigen beschweret hatte, welcheLsMi- die geringste Gelegenheit ergriffen, nm nenenuciuü. Unruhen in der Republik anzurichten, stelleteDwnysius er dem Volke vor: es sey weit gefehlt, daßvon Hat. man dem Rath, oder den Patriciern dieim 7. B. Schuld beymessen könne, daß sie diese Hun-gersnot!) verursachet; man wisse doch, daßdieses Unglük einzig und allein wegen derFlucht des Volks, und wegen des Verfah-rens derjenigen, die im abgelaufenen Jah-re ihre Acker zu harren, und zu besäenunterlassen, sich zugetragen habe. Eswürde ihm nicht schwer fallen, die übrigenVerlärrmdnngen zu widerlegen, mit denenman beständig in aufrührischen Reden auf-gezogen komme, als hätte der Rath denAnstblag gefastet, das Zunft,neifteramt ab-zuschaffen, und das ganze Volk durch Hun-Dionvlins ger aufzureiben. Um so falsche und nach-vo„ Hai. theilige Reden auf einmal zu zernichten, thueim ?.B. ex ihnen die Erklärung, daß der Rath vonneuem die Würde der Zunftmeister, mit al-len den Rechten bekräftige, die auf dem hei-ligen Berge mit derselben verknüpft wor-den ; was aber die Vertheilung des Geträy-des anbelange, so überlasse er dem Volk dieGewalt, nach ihrem Gefallen denjenigenPreis darauf zu le^en, den es selbst am dien-lichsten erachten wurde. Nach einem solchenEingänge, (der so bequem war, die Gemü-ther zu besänftigen, und die Gewogenheitdes Volks sich zu erwerben) fügte der Bür-
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