Band 
Erster Theil.
Seite
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in der Röm. Republik. H. Buch. isi

schrien: er habe nichts gesagt, das den Ge-setzen entgegen liefe. Allein das Volk, wel-ches sich für beschimpft hielt, faßte denEntschluß, ihn feine Macht spüren zulas-sen. Man verurtheilte ihn auf der Stel-le, als einen Rebellen, nnd einen Bür-ger, der sich weigerte, das Ansehen deSRömischen Volks zu erkennen. Gici- Coriol-mnius sprach hierauf, (nachdem er sich wird »er.ins geheim mit seinen Mitgehülfen bespro- urtheilt,chen hatte) ohne ihn einmal zu würdigen,die Stimmen der Versammlung einzuholen,das Tvdesurtheil über ihn aus, und befahl,daß er von dem Tarpexischer, Felsen sollteherabgestürzet werden. Eine Todesstrafe,mit welcher man die Feinde des Vaterlan-des belegte.

Die Bauherren, welche die ordentlichenDiener aller Gewaltthätigkeit der Zunft-meister waren, naheten bereits heran, umsich seiner zu bemächtigen. Doch der Rath Dionyfluruud alle anwesende Patricier eileten so gleich HA*'zu seiner Hülfe herzu. Sie stelleten densel- Mur'arch,ben mitten unter sich; und nachdem sie sich im Lebenmit alle dem, was Zorn und Unmuth ihnen »eö Coria,am ersten in die Hände gab, bewafnet hat^ la«s.ten, schienen sie entschlossen, Gewalt mitGewalt zu vertreiben.

Das Volk, welches sich stets förchtet, wennes nicht qeförchtet wird, versagte den Bau-herren seine Hülfe, nnd blieb gleichsam un-beweglich; entweder, weil es sich nicht ge-trauete, einen Haufen anzugreifen, worinnK 4 eS