inderRöm. Republik. II. Buch. isz
Urtbeil sprechen möchte; vornemltch abermüsse man, (was es auch immer koste verhal-ten , daß das Volk nach den Zünften ver-sammlet werde, allwo die Grossen und Rei-chen untereinander vermischet seyen; da hin-gegen, wenn man die Stimmen nach denCenturien einsammle« würde, man Ursachzu befürchten habe, die reichen Bürger,welche allein die grössere Anzahl in denselbenausmachten, möchtet! ihn beym Leben er-halten.
Sicinius entschloß sich, diesem Rathe zufolgen, und gab dem Volk die Losung, zumZeichen, daß er reden wollte. Nachdem manihm nun Gehör gegeben hatte, sagte er:„Ihr Römer! ihr sehet wol, daß es nicht»au den Patriciern stehet, daß man heute»nicht Ströme von Blut vergießet; und»daß sie bereit sind, Gewalt auszuüben, da-»mit sie der Gerechtigkeit das Schwert wi-eder den offenbare»! Feind des Römischen»Volks aus den Händen reißen möchten.„Mein wir wollen ihnen mit einem bessern„Beyspiele vorgehen; wir wollen nichts mit„Uebereilung unternehmen; und ob der An-geklagte gleich durch sein eigen Geständniß»sattsam überführet ist, so wollen wir ihm»dennoch Zeit lassen, feine Schutzrede zu»verfertigen. Wir befehlen dir also, (sagte»er, indem er denCoriolan anredete) daß»du innerhalb sieben und zwanzig Tagen vor»dem Volk erscheinest. Was aber die Ver---theikmg des Geträydes anbelangt, so wer-K s »den