Harte Re-de desZlinftniei,Hers De-cms, inLerRaths.Versamm-lung,
r;6 Geschichte derStaateveränderrmgen
sollte. Sie verkannten auch weiter nichts/ alsdaß man sie über die Beschwerden, die sie,ihrem Vorgeben nach, wieder den Beschul-digten anzubringen hatte»/ im Rathe anhö-ren möchte.
Nachdem die Bürgermeister und die Zunft-meister vorläufig also mit einander überein-gekommen/ so führete man des folgendenTages diese Standespersonen des Volks inden Rath. Dcciuö/ einer von diesen Zunft-meistern/ führete das Wort/ ob er gleich derjüngste war; und man trug ihm diese Ehreauf/ wegen der Wohlredenheit/ und wegender Fertigkeit/ mit welcher er seine Gedan-ken öffentlich vortrnq. Eine Eigenschaft/die in allen Regierungen/ wo das VolkAntheil an der obersten Gewalt bat, (undvornemltch zu Rom/ wo die Beredsam-keit nicht minder/ als die Herzhaftigkeit unddie Dapferkeit von denen erfodcrt ward/ diesich empor schwingen wollten) unumgäng-lich nötuig ist. Hierauf redete dieser Zunft-meister die ganze Versammlung des Rathsan, und sagte: «Ihr wisset/ Beschriebene„Vater! daß nachdem ihr die Könige durch„unsern Beystand vertrieben hattet/ ihr die-jenige Regieruugsart in der Republik ein-führtet/ die man vorsetzt in derselben in„Obacht nimmt, nnd über die wir uns nicht„beschweren. Allein es ist euch nicht minder„bekannt/ daß in allen Streitigkeiten / riet»„den Folgezeiten zwischen armen Bürgern,„und dem Adel und den Patriciern vorge-fallen