Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. Il.Buch. 159

„ganze Rath hat sich durch die theuersten Eyd-„schwüre dazu verpflichtet. Wollet ihr denn,„nachdem so heilige Gesetze gemacht worden,„nach welchen sich niemand an den Personell„unserer Zunftmeister vergreifen darf, dem„erstell ehrsüchtigen Menschen zu gefallen,„dasjenige widerrufen, was die Ruhe und„die Sicherheit des Staats ausmachet? Ihr„werdet es gewißlich nicht thun, und ich bin„Bürge davor, daß es nicht geschehen wird,„so lange ich in dieser Versammlung so ehr-„würdige Männer erblike, welche so vielen„Alitheil an der Vereinigung gehabt haben,„die auf dem heiligen Berge wieder zum„Stande gebracht worden. Sollte man„aber nur zugeben, daß ein so grosses Ver-brechen zur Ueberlegung gezogen werde?„Coriolan ist der erste, der durch seine auf-„rührischen Gedanken getrachtet hat, die ge-heiligten Bande zu zerreissen, welche ver-mittelst unserer Gesetze, die unterschiedenen„Stände des Staats mit cmander ver-knüpfen. Er allein will die Gewalt unse-rer Zunftmeister, (die eine Freystadt des„Volks, eine Schntzwchr der Freyheit, und„ein Pfand unserer Vereinigung ist) in Grund„zerstören. Damit er dem Volk seine Ein-„willigung abnöthigcn möchte, so will er ein„Laster durch ein anders, das »och viel grös-ser ist, ins Werk setzen. Er darfan einem„geheiligten Orte, mittet, in der Rathsver-„samnllung den Antrag thun, man solle das„Volk Hllllgers sterben lassen. Aber gedach-te denn dieser grausame und zugleich unsin-

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