Band 
Erster Theil.
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i68 Geschichte der Staatsveränderungen

seyn; da hingegen die Zunftmeister durch al-lerhand neue Gesetze, dieselve in eine De-mocratie zu verwandeln, und alle Gewaltauf die Versammlung des Volks, (das sienach ihrem Gefallen leiteten) zu bringensich angelegen seyn liess n. Und so setztedie Ehrsucht, d r Eigennutz und die Eifer-sucht, beyde Theile so gewaltig m Bewe-gung; und gab den klügsten Ursache, eineneue Trennung, oder einen bürgerlichen Kriegzu befürchten.

Fnedfame Und eben das stellete der gewesene Bür-gernmster, M. Valerius, (der so vielen

Valmus. Theil an der Vereinigung hatte, die aufdem' heiligen Berge wieder zum Stande gebrachtworden) dem Rathe in den stärksten und be-weglichsten Worten vor. Das war ein recht-schaffener Republikaner, der es sehr ungernvertrug, daß der Adel und die von seinemStande, sich eines gewissen Unterschieds, undeiner Herrschaft, die in einem freyen Staatestets verhaßt ist, anmaßten. Weil er eineangenehme und einnehmende Beredsamkeitbesaß; so sagte er gleich anfangs überhauptsehr vieles zum Lobe des Friedens und re-dete von der Nothwendigkeit, die Eintrachtin der Republtk zu unterhalten. Von dakam er zu der Angelegenheit des Coriolans,und seine Meinung bestand darum, mausolle die Behandlung derselben vor die Ver-sammlung des Volks verweisen. Er be-hauptete, der Rath werde, wenn er etwasVon seiner Macht nachlassen würde, die

Dauer