Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. II. Buch. 169

Dauer derselben nur desto mehr versichern;als welche nur desto fester wäre, wenn siegeringer seyn würde. Es werde auch denZorn und die Rache des Volks wider diesenvornehmen Beschuldigten nichts mehr ent-wafnen können, als wenn man jenemdie Macht zugestehen würde, den Ausspruchüber den Coriolan zu thun. Das Volk wer-de über diese Gefälligkeit sehr froh seyn, undsich fein hüten, über einen Mann das Ur-theil zu sprechen, der, wie es sechsten wüste,dem Rath so lieb und angenehm ist. Fer-ner sey er der Meinung, es sollen sich alleRathsherren, (damit man das Volk voll-kommen besänftigen möchte) durch die ganzeVersammlung ausbreiten; und durch einsanftmüthiges und liebreiches Betragen, jederseines Orts trachten, diejenigen von demVolk, die ihm genau bekannt sind,zu gewinnen.

Hierauf wandte sich valeriuo zu dem Co- Rede desriolan um, und beschwor denselben mit den Valerius,beweglichsten Worten, daß er doch der Re-publik den Frieden wieder verschaffen möchte. .«Gehet, Coriolan! (sagte er zu ihm) und«stellet euch selbst großmüthig vor den Nich-„terftul des Volks; das ist der einzige«Weg, wodurch ihr euch auf eine euch an-ständige und geziemende Art rechtfertigen„könnet! Das ist auch das tüchtigste Mit-tel, um denjenigen den Mund zu stopfen,

«die euch der Tyranney beschuldigen. Das„Volk wird von Freude ganz eingenommen»,seyn, wenn es sehen wird, daß dieser er-

L; „habe-