Band 
Erster Theil.
Seite
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i7o Geschichte der Staatsveränderungen

..Habens Muth sich endlich unter der Gewalt„seiner Zunftmeister beuget; und es wird„sich niemals entschließen können, das Ur-..theil über den Coriolan zu sprechen. Im„Gegentheil, wenn ihr fortfahret,diesen Rich-..terstul zu verachten; wenn ihr dessen Ur-„theilssprüche auszuweichen suchet; wenn ihr„darauf beharret, daß niemand als die Bür-germeister das Urtheil über euch sprechen„sollen; so werdet ihr den Rath und das„Volk gegen einander in Streit setzen, und„eine grausame Aufruhr anrichten. Ihr al-lein 'werdet der unglükselige Urheber der-selben seyn; und wer kau noch wissen, wie„weit sie um sich fressen wird? Stellet„euch das scheußliche Bild eines bürgerlichen«Krieges vor Augen, wenn die Gesetze ohne„Kraft sind, und die Obrigkeit ohne Macht ist;„wenn Raserey und Gewaltthätigkeit auf„beyden Seiten herrschet; wenn Feuer und„Schwert allenthalben tobet, und euere„Bürger sich untereinander erwürgen; wenn„das Weib seinen Mann, und der Vater„seine Kinder von euch wieder fodert, und„euch alles mit Flüchen überhäufet. Stel-let euch endlich Nom vor, welchem«die Götter ein so grosses Glük bestimmet„haben, wie es unter der Raserey beyder„Theile erlieget, und unter seinem eigenen„Schütte begraben liegt...

valerius, der sein Vaterland aufrichtigliebte, ward durch die Vorstellung diesesgrossen Unglükö so sehr gerühret, daß er

sich