Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. HBuch. i?»

fiK der ^Thränen, (die wider seinen Wil-len von den Augen herab flössen) nichtenthalten konnte. Und diese Thränen einesBürgermeisters/ den so wol sein Alter/ alsseine Aemter ehrwürdig machte«/ und dienoch viel beredter, als seine Rede waren/rühreten die Gemüther der meisten Raths-herren dergestalt/ daß ße dieselben zlnn Frie-den ganz geneigt machten.

Als valerius sah / -aß er sich durch dieseRede der Versammlung bemächtiget hatte/so erhob er seine Stimme/ und fleug nun-mehr an/ (gleich als ob er neue Kräfte em-pfangen hatte/ oder ein anderer Mensch ge-worden wäre) fich ganz deutlich zu erkennenzu geben, und mit demjenigen Ansehen zuihnen zu reden, das so wol sem Alter, alseine lange Erfahrung in den allgemeinenAngelegenheiten ihm vor allen andern gab.

^.Man will uns, (sagte er mit lauter Stirn- Rrdede«,.me) mit dem Verlust der gemeinen Frey- Valerius,„heit schreken, wenn wir dem Volk so viele den«Gewalt einräumen, und ihm das Urtheil murbd«„über diejenigen von unserer Gesellschaft Grossen,«überlassen, die von seinen Zunftmeistern-.angeklagt werden. Ich aber bin im Gegen-theil beredet, daß nichts tüchtiger sey, die-selbe zu behaupten. Die Republik bestehet„aus zweyen Ständen, aus Patriciern, und„aus Bürgern. Nun kömmt es darauf an,

„zu entscheiden, welchem von beyden Stän-„den man die geheiligte Beylage unserer?--Freyheit zur BewahWig sicherer ander-