Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. Ü. Buch. 17z

„forchtbar ist, findet in der ganzen Republik„nichts, das seiner Macht die Wage hält.«Ich weiß wol, daß wir, den Göttern sey„gedankt! bisher Ursache haben, seine Mäs-„sigung zu loben. Allein es ist mir eben so„wol bewußt, daß wir vielleicht dieselbe al-„lein der Forcht von aussen, und den immer-„währenden Kriegen, die wir ohneUnterlas„zu führen hatten, zu danken haben. Wer„wird uns aber versichern können, daß in..den Folgezeiten unsere Nachfolger, (wenn„ihr Hochmuth mit ihrer Macht, durch ei-„nen langwierigen Frieden anwachsen wird)„keinen Eingriff in die Freyheit ihres Vater-landes thun; und daß sich in dem Rathe«selbst keine mächtige Parthey hervorthun„werde, deren Oberhaupt sich zum Tyran-„nen seines Landes auswirft; wenn sich nicht«zu eben der Zeit ausser dem Rath eine an-dere Macht befindet, die vermittelst der„Anklagen, die man der Versammlung des„Volks hinterbringen kan, mächtig genug„ist, sich den ehrsüchtigen Unternehmungen«der Grossen zu wiedersehen?

„Man wird mir vielleicht einwerfen, ob„man nicht eben die verdrießlichen Folgen„von Seiten des Volks zu besorgen habe;„und ob man denn verhüten könne, daß„nicht dereinst ein gewisses Haupt einer Par-„they sich unter den Bürgern hervorthue,„welches die Gewalt, die es über die Ge-„müther des Pöbels hat, mißbrauchet, und„unter dem gewohnten Scheine, das Beste