i?6 Geschichte der Staatsveränderungen
Klagen dem er den Rath anredete) „Ihr wisset,des Corio, „Beschriebene Vater! wie meine Auffüh-lans. „rung bis dahin beschaffen gewesen. Ihr„wisset, daß der hartnälge Haß des Volks,„und die ungerechten Verfolgungen, die ich„von demselben erdulde, einzig und allem„von der unverbrüchlichen Liebe herstammen,„welche ich stets gegen das Beste dieser Ge-sellschaft habe bliken lassen. Ich rede nichts„von der Belohnung, die ich heute vor die-„selbe empfange. Der Ausgang wird es„deutlich genug lehren, wie spröde und bos-„haft vielleicht die Räthe gewesen, die man„euch in Ansehung meiner Person gegeben.„Allein, weil doch endlich die Meinung desr.valerius die Oberhand behalten hat, so sage„man mir wenigstens, worinn mein Ver-brechen bestehe; und unter was für Bedin-gungen man mich der Raserey meiner Fein-„de aushändiget?,,
Dionyflus Coriolan ließ sich also verlauten, damit»on Hal. xx erfahren möchte, ob die Zunftmeister ih-m, ?. B. re Anklage einzig und allein auf die Redegründen würden, die er in voller Rathsver-sanimlung gehalten hatte.
Und wahrhaftig! so hatten die Zunftmei-ster keine andere Ursache, als diese, warumsie so heftig auf diesen Rathsherrn erbittertwaren; welchem sie daß Anbringen, das erin Ansehung der Abschaffung des Zunftmei-ster-Amts gethan, nimmermehr zu gut hal-ten konnten. Doch, weil ste befürchteten,ste möchten dem Rath gar zu verhaßt werden,
wenn