Rede dcSMmnciuSan dasVolk, vorden Corio»lao.
r8o Geschichte der StaatsveränderunWu
Inzwischen bestieg der erste Bürger,Mei-ster Minucius, (der dasjenige, wasstchhindem Verhalten des Raths schwaches mndschändliches befand, einigermassen bedeckenwollte) den Rednerstnl. Er fieng seine Me-de mit den Vortheilen an, welche die Ein-tracht und der Friede zeugen; und zeugteauch die Uebel, welche aus der Zweytrcachtherstammen. Nach diesen bekannten Din-gen redete er von der Neigung, die derRath gegen das Volk hege; und von den Mut«thaten, mit denen er dasselbe zu unterfcchie-denen Malen überhäufet habe. Hiercaufsagte er, er begehre keine andere Erkänmt-lichkert für alle diese erwiesene Gutthatten,als die Begnadigung des Loriolans; er er-mahuete auch das Volk, es solle, anstatt aufeinige Worte, die demselben in der Hitze derRede entfallen seyen, Acht zu geben, viel-mehr die wichtigen Dienste ansehen, wetlchedieser großmüthige Bürger der Revutblikgeleistet habe. „Begnüget euch, ihr Normer!„(fügte er hinzu - an der Unterwerfung diieses„grossen Mannes; und lasset es doch nichtl ge-schehen, daß man sagen könne, daß ein so an-gesehener Bürger nicht anders als wie ein»Missethäter sey verurteilet worden.,, (Gi-ri,mw antwortete ihm, daß wenn ein solcchesNachsehen in der Regierung des Staats PZlatzfinden würde,würde keiner in Sicherheit seryn;sintemal alle diejenigen, welche grosse Dien-ste geleistet, auch die ungerechtesten Sacchenungeahndet unternehmen könnten. In denMonarchien könnten dieKönige wolGnadee er-zeigen ;