Band 
Erster Theil.
Seite
251
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Verthei.

digui.g

des CoriolanS,

i8r Geschichte der Staatsveränderungen

herstainmete, bereits seit langer Zeit getrach,tel habe, sich zum Tyrannen seines Vater-landes zu machen. Seine Geburt, seineDaoferkeit, die grosse Anzahl Anhänger,die man seine ersten Unterthanen nennen kön-ne, seyen so viele Ursachen, die einen recht-mäßig n Verdacht gegen ihn erwekten. Mankönne sich nicht genug förchten, seine vonden Patriciern so sehr erhobene Dapferkeitmöchte endlich seinen Mitbürgern zu ihremVerderben gereichen. Sein Verbrechen seybereits groß genug, so bald er eine Ursachgebe, daß man einen Argwohn auf ihn lege,und ihn förchke. In Sach n, welche dieN-'gierung betrafen, sey der blosse B rdacht,daß man sich der Tnranney anmasse, einVerbrechen, das den Tod, oder wenigstensdas Elend verschulde. Sicnnus w7llte sichnicht deutlicher herauslassen, bevor er dieSchutzrebe des Loriolans angehöret hatte;damit er hernachmals in seiner Antwort dieganze Macht seiner Anklage gegen die schwäch-sten Orce richten mochte. Und eben darin«bestand der Kunstgriff, den er mit dem De-cius verabredet hatte; welcher bey diesemAnlas, so bald die Reihe an ihn kam, re-den sollte.

Coriolan erschien hierauf in der Versamm-lung , mit einem Muth, der eines grösser»' Glüks würdig war, und setzte dem Argwohn,(den der Zunftmeister mit so vieler Bosheitgegen sein Verhalten hatte erweken wollen)nichts, als die Erzählung seiner geleisteten

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