?84 Geschichte derStaatsveränderlMgen
«hat, als seine Clienten sich zn ihm halten.«Können wir aber, (ohne uns undankbar zu«erzeigen) uns anders gegen ihn verhalten?«Ist es uns erlaubt, daß wir unsern Nutzen«von feinem Besten absondern? Wenn ihr«nichts, als eine Geldstrafe verlanget; hier«sind alle unsere Güter, die wir euch aner-bieten? Wenn ihr ihn ins El nd schiket, so«verlassen wir freywrlliq mit ihm unser Va-«terland? Und wenn die hartnäklge Wuth«seiner Feinde nach seinem Blute dürstet,«warum raubet man uns nicht vielmehr un-»ser Leben? Es ist doch ein Gut, das ihm«auf die rechtmäßigst« Weile zugehöret; wir«thun nichts anders, als daß wir ihm Das-jenige wiedergeben, was jeder von uns sel-tner Dapferkeit ;n danken hat; und wirr er-halten der Republik einen fürtreflichen«Bürger«,
Diese großmüthigen Bürger zerflossengleichsam in Thränen, da sie diese Motteredeten; sie strekten ihre Hände, (wie soliche,die um Gnade und Verzeihung flehen) ge-gen die Versammlung aus, und trachtetendadurch das Herz des Volks zn bewegen.Coriolan zerriß hierauf seine Kleider, mndwies seine Brust, die voll von den Mar-ben der Wunden war, die er empfangen lhat-te. „Ich habe mein Leben wol tausendirnal«in Gefahr gesetzt, (sagte er) damit ich ldie-„se ehrlichen Leute retten, und diese reecht-«schassenen Bürger aus der: Händen unseerevpFetnde reiitzn möchte. Die Zunftmeitstev° »mö-geq