Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. II. Buch. i8s

denn König sey; und aus was für einer Ge-walt er die Güter der Republik vertheilethabe? Coriolan, der über diese Anklage,

( auf welche er sich in seiner Vertheidigungnicht qefasit gemacht hatte) bestürzt war, be-gnügte sich, die Sache auf eben die Weisevorzutragen, wie wir dieselbe erzählet haben.

Er sagte, daß ein Theil des Volks sich die-sen feindlichen Raub zu Nutz gemacht habe;er nennete auch überlaut die Hauptleute,und die fürnehmsten Bürger, die ihn aufdiesem Streife begleitet hatten, um der Wahr-heit Zeugniß zu geben. Allein diejenigen, Diony!i,»swelche keinen Antheil an dem erbeuteten Ge- von Ha«,träyde derAntiater gehabt hatten; und die""?-^'sich in grösserer Anzahl, als die Soldatendes Coriolan s, gegenwärtig befanden, mach-ten einen solchen Lerm, daß die Häupterder Banden unmöglich konnten verstandenwerden. Als nun die Zunftmeister sahen, Coriolandaß das gemeine Volk wieder in die vorige wird ver.Erbitterung gerieth; so machten sich dieselbensogleich diesen Zustand der Gemüther zu Nutz, A Lebenund liessen die Stimmen einsammlen, durch des Con»,welche Coriolan zu einem immerwährenden lans.Elende verurtheUet ward.

Der meiste Theil der Edeln und der Pa- T. Livius,tricier betrachteten sich nicht anders, als wä- D.i.vren sie selbst mit diesem grossen Manne, (derzu aller Zeit der Beschützer und die Stützeihres Standes gewesen) aus Rom vertrie-ben worden. Anfänglich war die Bestür-zung allgemein, bald aber folgte auf diese

erste