Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. U.Buch. rsz

rnsamtnetl gerufen worden, im- in welchemder Adel die meisten Stimmen hatte, konn-te erwählet werden. Allein bey dieser Ge-legenheit behielt das Volk durch die Geschtk-licbkeit seiner Zunftmeister die Oberhandüber die Patricier; von welchen einige vonden Zunftmeistern gewonnen, andere herge-ben abgeschreket wurden. C. Julius, und Diouyku-p. pinariuv Rufus, wurden als Bürger-meifter ausgerufen; Männer, die eine mit- ^telmäßige Kriegserfahrung- und gar kein An- Im Jahrsehen in dem Rath hatten; und welche nie- ""».Erb.malS zu dieser Wurde gelanget seyn würden,wenn sie derselben wären würdig gewesen.

Man kan bey dieser Gelegenheit anmer-ken, daß so wol der Rath, als das Volk,

(die in ihren Meinungen und Gedanken ein-ander stets zuwider waren) wider ihr eige-nes und wahrhaftes Beste gehandelt haben;und daß es das Ansehen hat, als wenn siezwo Sachen mit einander vereinbaren woll-ten, die nicht neben einander bestehen konnten.

Alle Römer, sowol der Adel als das Volk,hat-ten ihre Hanptabsicht auf die Eroberung vonItalien gerichtet. Die Patricier alleine,

(die zugleich die Würden des StaatS be-fassen) wurden über die Kriegsheere gesetzt.

Diese hatten keine andere Soldaten, alsBürger, die sie gerne mit eben derjenigenforchtfamen Unterwürfigkeit, und mit ebendem knechtischen Gehorsam erfüllet gesehenhätten, den sie kaum von niederträchtigenHandwerkern, oder von einem Volke, das

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