Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. II. Buch. 195

Ich bin diese Anmerkung den Begebenheilen schuldig/ die bald folgen werden; dennman wird sehen/ daß es nicht lange ange-standen ist/ so hat es das Volk geruiet, daßes die Regierung des Staats und die Ober-herrschaft über dte Kriegsvölker zweyen Män-nern anvertrauet/ denen die nöthigen Eigen-schaften, diese Aemter nützlich zu vermalten,mangelten.

Nachdem nun Coriolan Rom verlassenhatte, suchte er, indem er herumirrete,nicht so wol eine Freystadt, und einen Ortder Zuflucht; als Mittel und Gelegenheit,sich zu rächen. Dieser erhabene Muth,dieser Römer, der dem Anschein nach sostandhaft gewesen, ward endlich, nachdem ereinmal sich selbst überlaffen war, von denverborgenen Trieben seiner Rache dergestaltüberwältiget, daß er sich nicht schenete, mitden Absichten, die er zum Verderben sei-ner Feinde ansdachte, den Untergang seineseigene»! Vaterlandes zu verknüpfen. Erbrachte die ersten Tage seines Elendes in ei-nem Landhanse zu. Sein Geist, der voneiner heftigen Leidenschaft hin und her ge-trieben ward, machte allgemach verschiedeneAnschläge. Endlich, nachdem er seine Au-qen aus unterschiedene Völker, die zugleichNachbarn und Feinde der Römer waren,auf die Sabiner, Aeqrner, Toscaner,volsker und Herniker geworfen hatte, sodünkte es ihn, daß keines von allen diesenVölkern heftiger auf die Römer erbittert,N 2 und

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