in der Röm. Republik. II. Buch. 199
«dich nicht Marciuv, dein Vertrauen ist das«Pfand deiner Sicherheit; du giedeft uns«mehr wieder, als du uns genommen hast,
«da du dich selbst uns übergiebeft. Wir«werden auch deine Verdienste, besser als«deine Bürger, zu belohnen wissen. Es ist«billig, daß ein so grosser Kriegsmann nichts,
«als grosse Sachen von den Dolokern erwar-«te.„ Hierauf führete er ihn in sein Zimmer,wo sie sich heimlich über die Mittel unterrede-ten, den Krieg von neuem wieder anzufangen.
Wir haben gesagt, daß dazumal ein Still- Estand zwischen den Römern und den Öow- AVois.kern gewesen. Es kam also vornemlich dar- ker widerauf an, die ersten zu bewegen, daß sie den- die Römerselben brechen möchten. Allein dieses Un- ru bewaf,ternehmen war nicht ohne Schwierigkeit;"*"'wegen dem Verlust und dem Unglüke, dasdie volcker nur allererst in dem letztenKriege erlitten hatten. Derowegen such-te TuUus mit dem Corrolan einet. Ver-wand, diesen alte«! Haß wieder aufzuwe,ken. Die Römer schikten sich an, öffent-liche Spiele zu halten, welche ein Theil desGottesdienstes ausmachten. Alle benach-barten Völker kamen von allen Seiten her-bey, unter welchen sich auch vornemlich ei-ne grosse Anzahl volsker befand. Diesewaren in unterschiedene Theile der StadtVertheilet; es waren sogar viele, die, weilsie niemand mehr fandet», der sie aufneh-men konnte, aufden öffentlichen Plätzen un-ter Zelten schliefen. Eine so grosse AnzahlN 4 Fremd-