in der Röm. Republik. II. Buch. 20,
„achtet des Stillstandes, der uns verbunden,„die Waffen niederzulegen, von neuem„komme?, und euch überfallen, und euer»Gebier verheeren?»
Man hielt in aller Eil eine Versammlungder Staaten. Die heftigsten Meinungenstrengen dahin: man sollte obnverzüglich zurrWaffen greifen, und zur Rache die Länderder Römer mit Feuer und Schwert verwü-sten. Allein Tulluö, der dieses ganze Ge-schäft kettete, gab ihnen den Rath, ehe sielosbrächen, den Toriol.ru in ihre Versamm-lung zu fodern. „Es scheinet, (sagte er zu„ihnen ) dieser Feldherr, (dessen Davferkeit»wir so oft erfahren haben: und der vorletzt„feindseliger als die Dolsker selbst, gegen»die Römer gesinnet ist) sey durch die Mt-„ter hieher geführet worden, um unsere Sa-»chen wieder herzustellen. Er wird uns auch„keinen Rath ertheilen, ohne zugleich an der»Gefahr der Vollziehung desselben Theil zu»nehmen..,
Alsbald ward der Römer gefodert, undin die Versammlung geführet. Er erschiendaselbst in einer traurigen, aber zuHichstandhaften Stellung. Jeder hatte seineAugen auf einen Mann gerichtet, der ih-nen mehr Forcht, als alle Römer insge-sammt , eingejaget hatte; und er ward mitderjenigen Ehrerbietung angehöret, die dasVerdienst sich stets erwirbt, wenn es von an-dern verfolget wird.