in der Röm. Republik. ll-Buch. 21z
Verlauf es ihnen nur nicht einmal sollte zu-gelassen werden, in sein Lager zurük zukehren.
Die Rükkunft dieser Abgeordneten ver-Derno.mehrte die allgemeine Bestürzung. Jeder- Be.marin griff zun Waffen. Die einen stelleten k«rj«n-.sich auf die Mauer; die andern bewachtendie Thore, aus Forcht, sie möchten von denheimlichen Anhängern des Coriolans verra-then werden; noch andere verschanzten sichso gar in ihren Häusern, gleich als ob derFeind sich bereits der Stadt bemächtiget hät-te. Man beobachtete in dieser Verwirrungweder Kriegszucht, noch Oberherrschaft.
Es schien, als hätten die Bürgermeister,
(die nichts anders konnten, als sich förch-ten) ihre Amtsverrichtungen aufgegeben.
Der Zunftmeister ward nicht einmal gedacht.
Jeder erhielt in diesem allgemeinen Schre-ien die nöthigen Befehle, so zusagen, vonseiner Forcht alleine. Es waren nicht mehrjene stolze und nnerschrokene Römer; son-dern es hatte das Ansehen, als wenn derMuth mit dem Coriolan von diesem Volkezu den volskern übergegangen wäre. DerRath versammlete sich ; man hörete nichtsals Rathschläge; doch ward kein Anschlaggefastet, der dem Römischen Namen an-ständig war. Alles lief endlich dahin aus:man sollte neue Abgeordnete zu dem Feindeschiken; und damit man denselben erweichenmöchte, so wurden die Diener der Religiondazu gebraucht.
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