Band 
Erster Theil.
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in der Röm. Republik. II. Buch. 22z

Coriolan, (damit er allen Argwohn bey denVolskern verhüten möchte) die fürnehm-sten Befehlshaber seines Heers fodern, da-mit sie Zeugen Desjenigen, was in dieser Un-terhandlung vorgehen würde, seyn möchten.Nachdem sie nun angekommen waren, stengVeruria an zu reden, und damit sie ihrenSohn bewegen möchte, mehr Acht auf das-jenige zu geben, wofür sie ihn ersuchet l>at-te, sagte sie zu ihm: dieses Römische Frauen-zimmer , das ihm wol bekannt, und ausden fürnehmsten Häusern der Republik ent-sprossen sey, habe seit seiner Abwesenheitnichts unterlassen, sie, nebst seiner Gemah-lin , der volonmia zu trösten. Und weilsie durch das Unglük des Krieges empfindlichgerühret seyen, und die traurigen Folgen derBelagerung von Rom beförchtet, so seyen siehieher gekommen, um von neuem den Frie-den vor» ihm zu erbitten. Sie beschweereihn also um der Götter willen, daß er jadenselben seinem Vaterlande zugestehen, undseine Waffen anderswohin wenden wolle.

Coriolan gab hierauf zur Antwort: exwürde eben die Götter erzörnen, welche erzu Zeugen der Treue angerufen, die er denVolskern geschworen, wenn er in eine soungerechte Anfyderung willigen würde. Erkönne die Vortheile und den Nutzen dererje-nigen nicht hintansetzen, die, nachdem sie ihmeine ansehnliche Stelle in dem Rath einge-räumet, ihm aunoch überdies die Anführungihres Kriegsheers anvertrauet haben. Er