224 Geschichte der Staatsveränderungen
. habe zu Antium mehr Ehre und Reichthü-mer gefunden, als er durch die Undankbar-keit seiner Mitbürger zu Rom eingebuffethabe. Sein Glük würde auch vollkommenseyn, wenn sie dasselbe mit ihm theilen, mitihm zu den Volskern kommen, und daselbstdie Ehre gemessen wollte, die man der Mut-ter ihres Feldherrn erzeigen würde.
Die Befehlshaber der volsker, die die-ser Unterredung beywohneten, bezeugtendurch ihr frohes Zurufen, wie angenehmihnen diese Antwort sey. Allein veturiabegnügte sich, ihrem Sohne zu sagen, (oh-ne daß sie eine Veraleichung zwischen Romund Antium anstellete, wodurch sie diesel-ben vielleicht beleidiget hätte) sie werde nie-mals nichts von ihm fodern, das seiner Eh-re nachteilig sey; inzwischen könne er doch,ohne die Pflicht zu verletzen, die er gegen dieVolsker zu beobachten habe, einen Friedenstiften, der beyden Völkern ausgleiche Wei-Rtde der se Vortheilhaft sey. „Und könnet ihr denn,Detaria, „mein Sohn! (fügte sie hinzu, indem sie ih-an veoLo. ,,re Stimme erhob) könnet ihr einen so billi-«gen Antrag verwerfen, es sey denn, daß«ihr eine grausame und hartnäkige Rache„der Bitte und den Thränen euerer Mutter«vorziehen wollet? Gedenket! daß euere„Antwort von meinem Ruhme, und sogar„von meinem Leben den Ausspruch thun«wird. Mit was für Freudenbezeugnngen„werde ich nicht von meinen Mitbürgern„empfangen werden, wenn ich die Hofmmg
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