in derRöm. Republik. II. Buch. 22s
„eines baldigen Friedens nach Rom zurük„bririgen, und mit den Pfändern euerer„Versöhnung daselbst einziehen werde? Die„wenigen Tage, welche die Götter mir noch„auf dieser Erde zu leben bestimmet haben,„werden mit Ruhm und Ehre gekrönet seyn.„Meine Glükseligkeit wird sogar mit diesem„vergänglichen Leben kein Ende nehmen;„und wenn es wahr ist, daß verschiedene„Wohnungen für unsere Seelen nach dem„Tode sind, so habe ich mir nichts vor je-„nen dunkeln und finstern Oertern zu fürch-ten , wohin die Bösen verflossen werden.«Die Elisäischen Felder, jener angenehme„und herrliche Ort, der den Tugendhaften„aufbehalten ist, wird kaum zureichen, mich„zu belohnen. Ich darf, wenn ich Rom,„(die von dem Jupiter so sehr geliebte Stadt)„werde erhalten haben, mit Fug einen Auf-enthalt in jenen reinen und erhabenen Luft-„Gegenden hoffen, die, (wie man sagt) von„den Kindern der Götter bewohnet sind.«Doch mein Geist lässet sich durch diese an-genehmen Vorstellungen allzuweit fortreis,„sen! Was werde ich im Gegentheil seyn,„wenn du in dem unversöhnlichen Hasse be-harrest, dessen Würkungen wir mehr als„zur Genüge empfunden haben? Sollten un-tere, (durch deine Waffen aus den meisten„Städten, welche die Herrschaft Roms er-kannten) vertriebene Pflanz-Bürger; soll-ten deine wütende Soldaten, die hin und„wieder auf dem Lande zerstreuet sind, und„alles mit Feuer und Schwert verwüsten,I. Theil. P „deine