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228 Geschichte der Gtaatsveranderungen
,,nes Vaters, und deiner Voreltern; und„wenn meine Bitte lmd meine Thränen nicht„mächtig genug sind, dein Herz zu erwei-sen, so siehe deine Mutter zu deiuen Füf-„sen, die von dir die Wolfart ihres Va-terlandes erflehet. „ Indem sie noch dieseWorte redete, und sich mit häufigen Thrä-nen badete, umfassete sie seine Knie; seineGemahlin und seine Kinder thaten ein glei-ches; und alle Römischen Weiber, so diesel-ben begleiteten, baten ihn durch ihre Thrä-nen, und durch ihr Geschrey um Gnade.
Coriolan, der ausser sich selbst, und gleich-sam ganz entzükt war, als er seine Mutterzu seinen Füssen liegen sah, rüste aus: „Ach„meine Mutter! was thut ihr doch ? „ undindem er ihre Hände zärtlich drükte, und sievon der Erde aufhob sagte er zu ihr: „Rom„ist zwar errettet, aber euer «Lohn gehet da-„vor verlohren! „ Denn er sah wol zumVoraus, daß die volsker es ihm niemalsvergessen würden, daß er sich durch ihre Bit-te hätte bewegen lassen. Nachdem er hier-auf mit derselben und mit seiner Gemahlinetwas beyseits getreten war, kam er mit ih-nen überein: er wolle trachten, die für-nehmften Befehlshaber seines Heers zu bere-den,daßsie in die Aufhebung derEinschliessungvon Rom einwilligen möchten. Ueberdleswolle er alles sein Ansehen, und alle Mühe an-wenden, den Frieden von der Gemeinde dervolsker zu erhalten; sollte ihm aber sehrVorhaben nicht gelingen, und sollte das vor-herige