Band 
Erster Theil.
Seite
407
JPEG-Download
 

8Z8 Geschichte-erStaatsveranderungm

„wollte) naü) unserer Schuldigkeit, in aller»Eil hieher gekonimen, um euch davon zu be-nachrichtigen, und euch solche Anschlage zu»entdeken, die ihr nicht anders, als mit Ent-setzen werdet anhören können.

„So wisset denn, Beschriebene Vater k»daß wir einen Brief empfangen haben, in»welchem man unsmeldet:daßLente,diesowol„wegen ihrerGeburt.als wegen ihrerWürden„angesehen sind; daßRathsherren undRitter,„die wir wegen Kürze der Zeit nicht nennen„können, den Schluß gefastet haben, daS„Zlmftmeifteramt, sammt allen Rechten„und Freyheiten des Volks gänzlich abzu-schaffen; daß sie, um ein so abscheuliches„Vorhaben ins Werk zu setzet!, mit einan-der überein gekommen sind, daß Cese»„Dmintius, an der Sptze eines zahlrei-»chen Haufens Aequier und voloker, sich„heimltch und m der Nacht einem von„den Thoren der Stadt Rom nähern sollte,»welches seine Mitvcrbündeten demselben of-»fen halten würden; daß man ihn in»aller Stille in die Stadt hinein lassen sollte;»daß die Häupter der Znsammenverfchwö-»runq in verschiedene Haufen vertheilet, je-»der in der Finsterniß die Häuser der Zunft-geister überfallen und angreifen, und daß»man endlich alle in eben derselben Nacht,„nebst den vornehmsten des Volks, und den-jenigen, die in den Versammlungen den»meisten Eifer vor die Beschützung der Frey-„heit bliken lassen, erwürgen sollte.