Band 
Erster Theil.
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in der Nöm. Nepublik. IV. Buch. zz-

«Wir beschweercn euch, Beschriebene«Vater! überlasset uns Nicht der Wuth die-»ftr Bösewtchter. Wir hoffen auch, ihr„werdet uns, um ihre bösen Anschläge zu«zernichten, ein RathSerkäuutuiß nicht ver-sagen, das uns die Vollmacht ertheilet,„diese Zusammenverschwörung selbst zu un-tersuchen; und die Häupter derselben in»Verhaft zu nehmen. Es ist nichts als bil-„lig, daß die obrigkeitlichen Personen des„Volks selbst Unterricht von demjenigen ein-»ziehen, was so gar die Woifart des gan-ten Volks angehet; und daß man nicht,„wie es insgemein zu geschehen pflegt, durch«gekünstelte Reden, die Berathschlagunaen„oder den Schluß aufzuhalten trachte, den„wir verlangen. Aller Aufschub würde ver-geblich seyn. Vielleicht soll diese entsetzliche«Verräthcrey noch in dieser Nacht losbrechen.„Und kan sich auch jemand der Untersuchung»dieser Zusammenverschwörung entgegen se-„tzen, der nicht selbst mit darein verwikelt»ist?»

Der ganze Rath bezeuget einen Abscheuvor einer solchen Unternehmung. Allein erentzweyete sich über der Antwort, die mandem virginius geben sollte. Die Zaghaf-testen besörgeten, das Volk möchte sich em-pören , und eine Aufruhr anstiften, wennman demselben eine abschlägige Antwort er-theilen würde. Hnrgegen steUetm diejeni-gen, welche von einer standhaftern Ge-müthsart waren, vor: es sey eben so gefähr-D 2 lich,