Band 
Erster Theil.
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in derRöm. Nepublik. IV. Buch. 341

»euch die Häupter und Mitschuldigen der-»selben entdeket, nicht ausgewiesen habt?»Ist es möglich, daß ihr euch habt bereden»können, der Rath werde unsere vortreflich-»sten Bürger, auf ein blosses Schreiben,»das noch dazu von allen Beweißthümem»entblößet ist, euerer Wuth überlassen?

»Ja, Beschriebene Vater ! die Zunftmei-»fter haben sich mir dieser Hofnung geseymei-»chelt; und der schlechte Widerstand, den»ihr gethan habt, um zu hintertreiben, daß»man euch den Ceso nicht entreiße, hat die-nst schwürigen Köpfe auf die Gedanken ge-bracht, sie börsten unter einer so schwachen»Regierung alles unternehmen. Sehet!»das ist der Grund, worauf dieses Hirnge-spinst, und diese erdichtete Verschwörung,„mit welcher man uns hat schreken wollen,»beruhet. Und gesetzt, der Rath hätte ir-gend eine Gefahr zu befürchten, so kau die-„stlbe von niemand, als von diesen Schmeich-lern des Volks herkommen, welche vor»Beschützer der gemeinen Freyheit wollen„gehalten werden; in der That aber die Fein-de derselben sind.»

Diese Rede, die mit Schadhaftigkeit voneinem Bürgermeister, dessen tiefe Einsichtund Redlichkeit jedermann bekannt war,gehalten ward, setzte die Zunftmeister in Be-stürzung. Sie verliessen den Rath mitSchämn bedeket, und ganz entrüstet; undweil das Volk mit Ungedult auf dieselbenwartete, so begaben sie sich iu die Ver-NZ samm-