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[Band 2]
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nmg ist fchlecht, trocken und folglich unan-genchm. Der Baumschlag Hat etwas schwe-res: Das Licht vcrthcill er selten aufdiercchte Art, dochgicbt er dcn Gegenstándenmeistens eiiie gute Lage. Der Grund vondiescn Fehlcrn ist, dasi die Talente diesesKûnstlers mcist auf der Pallcte bernhcn, unddasi er ohne diese nichts vermag. Seinàbriges Werk bcstehet in etwa 32. Blât-tern, die meistens in England herausge-kommen.

Geminlamrg da Modena. Sichc Ar-tickcl L. Gandolfo.

Generoli (Andréas) l. 4. nach Nonr l.das Altarblatt ist mohl componirt, und dasHeltdunkcle wohl angebracht, aber die Cha-rakter der Kôpfen haben wedcr richtigenoch edle Ausdrucke. Es stellet den H.Johann de Dio vor, der das Kindlein Jé-sus aus den Lânden der H. Maria em-pfàngt.

Genga ( Hieronymus ) l., ult. nach be.arabe» l. L. Surugue Hat fur dieSamm»lung von Crozat die Heilung des Aussâtzi.gen nach diesem Mâhler in Kupfer ge-bracht — ibid. nach vasart rc. l. Ein mit-telmàtziger Mahler dieses Ramens ist alsdes Anton Pellogrini Lehrmcistcr bckannt.

Gennart (Bencdict) l. ult. nach dégra-de» l. Drevet Hat nach ihm das BildniZdes Herzogen von Berwick in Kupfer ge,bracht.

Gennari (Ioh. Bencdict) Suppl. r.l. 4. nach 1650. Man findet sic auch indem Artickel Bcnedict da Rimino ange-fàhrt.

Genoel (Abraham ) l. ult. nach eyen î.einige sind von seincr Erfindung, andrenach van der Meulen, rc. Sie sind mehrwie freye Skizzen alswie ausgefuhrtcBlàtteranzufehen, und in dicfer Betrachtung schonzu nennen. Man musi alfo seine grosseWirkung darinn fuchen, doch sind sie ineiner angcnehmen Manier ausgcfuhrt.Die Zusammensttzmtg vcrdient r'iberhauptLob, wenn sie gleich zuweilen zu âberladcnist.

Gentils (Anton) l. 9. nach vorgestellt

stcdt l. Der rciche Schai; der Catheustr-kirche zu Rcapel vcrwassrt ein silbernesCrucifix von der Land dieses Kl'mstlers,an wclchem er î;. Iahrc gearbeitet, undwegcn der Vortrcssichkeit seincr Arbeit dafûrmit zwôlftausend Ducaten ist bezahlt wordcn.

Gcntlieschi (Arthcmisia) Suppl. i. l.ult. nach i6$o. l. H. David und P. Iodehaben nach. ihrcn Werkcn in Kuvfer gear-beitet.

Gentileschi (Horatius) l. ult. nach dé-gradé» l. L. Vorstermann Hat die Gcschich,te Loths nach ihm in Kupfer gebracht.

Georgi (Johann) ein Kupferstecher vonPadua, lèbtc um 164». ssr Hat einigePortraitc in ein Buch betitelt: Le Gloriedegli Jncogniti, und andre in cine von Fram-bvlti gemachte Bcschreibung dcr^tadtVe-rona, gestochen.

Georgi (Riclaus) ein schwcdiichcr Stahl-schncidcr; lcrntebey I. C. Hedlinger, undarbeitete um 1768. zu Berlin. Man Hatvon ihm einige schonc Medaillcn. Sicheden Artickel D. Foehrmann. Bcfchrei-bungen von Berlin, rc. p. 383.

Gérard ( Marc ) l. iç, nach Kupfer í.Man findet auch Blâtter die W. Hollartnach ihm radirt Hat. — Suppl. 1. I. ult.nach gewesen seyn l. Siehe Titi p. 149.

Gerike (Samuel Thcodor) l. 4. nachBerlin l. Man siehet von seiner Arbeit indcn koniglichcn Pallâstcn, bcsonderszu Ora-.nicnbnrg, wclches meistens Deckenstucke sind.Er ward Professor und cndlich Dircctorder kôniglichcn Académie — l. 7. nach

graphita I. des Tortebat Anatomie-

l. ult. anstatt Harms, rc. l. Rachrichtenvon Kunstlcrn. T. i. p. 45.

Gerlach (Philipp) ein Schuler des J.B. Broebes; ward Ingenieur-Maior underster Baumcister mit dem Titel gcheimdèvRath in Berlin. Er halte verschiedencLânder gcsehen, und bautc nach seincr Zu-n'ickkunfr die grosse Fricderichs-Hospithals-Kirche, den Glockcnthurm der reformirtenParochial-Kirche zu Berlin, und die Garni-sonskirche zu Potsdam. Er wohnte zuSpandau, stard aber zu Berlin 1748. im

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