Band 
I. Theil.
Seite
240
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rr8 von der Erfahrung.

die Welt that, hielt ich ein Journal über meinePatienten; nach dem ersten Besuche schrieb ichauf was ich gegenwärtig gesehen , was mir derKranke von seinen vorhergegangenen Krankheitenund allen mit denselben verbundenen Umständenerzählet, und was ich selbst an allen eigenes be-merket hatte. Ich verband diese Anmerkungei»mit der Beobachtung des gegenwärtigen, undbrachte mein Urtheil darüber zu Papier, ich be-merkte nachher die gefundenen Anzeigen zur Hei-lung und sezte nach diesen die von mir verordne-ten Mittel aus. Nach dem zweiten Besuche be-schrieb ich die fernere Umstände der Krankheit,ich vermehrte die Naturgeschichte des Kranken,ich machte die genaueste Erzählung von denennach dem Gebrauche der Arzneyen erfolgten Ver-änderungen , und sezte hinzu, ob ich aus demErfolge zu schliefen wohl oder übel gehandelt,und ob aus eben diesem Erfolge der Kranke unddie Umstehenden mein Betragen wohl oder übelbeurtheilt haben. Auf diese Weise sezte ich mei-ne Arbeit täglich fort, und wenn der Kranke ge-sund