Band 
II. Theil.
Seite
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L-ü Von der Erfahrung.

Ich bin zu verschiedenen malen in meinem eige-nen eben nicht überfüllten Keller aus dieser Ursa-che in einem Augenblike schwindlicht und fastsinnlos geworden; andere sind daher plözlich ge-storben. Alle diese Dünste toben wie eine allzu-siarke Dose Brandtewein , oder der Dunst vondem feuchten und heißen Heu, durch eine Schlaf-sucht oder einen Schlagfluß.

Die Luft wirb endlich aufviclerley Weife durchdie Winde verändert. Es läßt sich nicht sagenwas dieser oder jener Wind überhaupt wirke, weilder gleiche Wind in verschiedenen Oertern undZeiten sehr verschieden ist. Die Winde haben alsoüberhaupt nichts gutes und nichts böses an sich»weil man nur weis welche Winde in einem gege-benen Lande und in einer gegebenen Zeit, gutoder schädlich sind. Einer der grösten Männerunsers Jahrhunderts lächelte über die lieblicheVerrükung der Aerzte, die in ihren Büchern or-dentlich entscheiden was der Ostwind oder Nord-wind wir ke, weil jeder Wind allemal dasjenigein jedes Lällb bringt was auf dem ganzen Stri-che