Band 
II. Theil.
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IV. Buch.Capitel. s;r

kung. Man wi-l bemerket haben daß die Nord-winde in Europa seit zwanzig Jahren gcmmier sindals vormals, man glaubt daß auch seitdem daSGliederreißen aus dieser Ursache in Europa weitgemeiner sey als vormals, und daß wir daher dieconvulsivischen Husten haben. In Spanien fühltman zuweilen einen kühlen Wind von den Galli-cischcn Gebürgen Herstreichen, der das unreinlicheMadrid von den bösen Folgen der faulen Dün-ste verwahret, aber auch den Spaniern den Frostin die Adern jagt und bis auf die Knochen dringt,wenn er gar zu stark braust, ober plözlich ein-bricht ; er verursacht sogar unheilbare Lähmun-gen wenn man ssich von der Hize ermatte! demsel-ben zu sehr ausseht, die Spauier nennen diesenWind Lubas äels , oder wie wir sagen wür-den , die Franzosen der Luft. Auch in Peru sinddie Nordwinde i,nd die daselbst noch kältere Nord-ostwinde allen Dreiische» nachtheilig. In Egyp-ten sind die No>dwindc, welche gleich nach denangeführten sehr hassen Winden blasen aufmun-ternd und gcsuni. Hingegen leiden die EgyptcrP 4 wie