Band 
II. Theil.
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»74 Von der Erfahrung.

hicrrii weit klüger als die Französischen Aerzte linddie Schweizerischen Practici.

Unstreitig neigt alles Fleisch unsere Säfte zuder Fäulung, und in einem ungemein schwachenMagen fault es zuweilen selbst. Das schmackhaf-te Wesen des Fleisches wird erst durch das Feuererhalten, welches sein inwendiges Salz und Ochlum so mehr schärft als das Feuer grösser ist,aber zulezt branzicht und ekelhaft macht. Fleischdas mit Butter gebraten ist neigt alles um somehr zu der Fäulung, weil ein öhlichtes Wesenerst auf dem sechshuudertesten Grade kocht, Was-ser auf dem zwcyhundert und zwölften, und weilalso diese Zubereitung einen höher» Grad desFeuers vonnörhen hat. Vorzüglich fault dasSchweinensteisch unsere Säfte, weil die Speise die-ses garstigen Thieres die garstigste und seine Säf-te die vertvrbmsten sind, und weil überhauptdas Schwein unter allen Thieren den Geschwü-ren der Lungen, den Krankheiten der Haut undder Fäulung am meisten unterworfen ist, daherman auch in Pestzeitm da wo Ordnung ist ins-gemein