Band 
II. Theil.
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-10 Vsn der Erfahrung.

und andere unerlaubte Künste seine natürliche undeigenthümliche Säure nehmen, und sich also sel-ber verrathen. Von den Holländern wurden vor-mals auf eine schandbare Weise die FranzösischenWeine verfälscht die sie nach Ostindien führen,sie brannten in Holland die Fässer mit Arsenik,Schwefel und Spiegelharz ein, der Wein bliebdurch diese Methode desto länger dem Geschmakenach frisch und gut, hingegen erwekte er in Ost-indien tödtliche Rühren. Obwohl die häufig inHamburg nachgemachten und in dem nördlichenTheile von Deutschland getrunkenen Weine eineannehmliche Süßigkeit haben, so sind sie dochwegen dem häufig beygemischten Brandteweinsehr ungesund, weil sie den Kopf gar sehreinnehmen, und den Körner überaus matt undträge machen. Ein grosser Parisischer Chymistsagt, weil man heutiges Tages den schlechtenChampagner mit Rübensaft oder mit Birken-wasser schäumicht macht, so liebe man in Frank-reich denjenigen Wein mehr, der nicht schäumt.Diese VkWschllllg ist llkch unter allen die er-

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