Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 7. Capitel. ;i;

wird ungemein schädlich, wenn es nicht recht ge-golten ist; die Holländer lieben vorzüglich diesesBier, und lachen herzlich wenn es braust. Abereben dieses Brausen ist ein Merkmal daß die Gäh-rung nicht vollendet ist. Man sieht aus solchemBure die Harnstrenge, und nach BoerhaavesAnsspruch convulsivische Coliken, Entzündungendes Magens und der Gedärme entstehen, woraufder Tod in wenig Stunden folgt. In denSammlungen der Parisischen Academie der Wissenschaften wird das Beyspiel eines Edelmannserzählet, der bey einem hcftigcnDurste eine grosseM nge starkes Bier getrunken , das in einemKruge eingeschlossen war, und noch nicht gegohrenwar. Er starb aller Hülfe ohngeachtet, und indem Tvdtenkörper fand man die Därme auf eineunglaubliche Weise durch Winde ausgespannt.

Der meiste Schaden wiederfährt dem mensch-lichen Geschlechte aus dem Gebrauche der destil-iirtcn Getränke. Ich zähle hieher den Korn-brandtwcin, den Französischen Brandtwein, denKirschbrandtwem, das Tafia oder Rum aus Ju-li 5 kcr,