Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 7- Capitel. ;is

ist fetter und öhlichter, auch stärker, und in sei-nem Maasse zuträglicher als Brandtwein. DerArak ist noch weit stärker, weit balsamischer, undhat ein feines sehr erdünnertes Oehl. Der mäßi-ge Gebrauch dieser Getränke würde vielleicht eherheilsam als schädlich seyn, wenn man nur diesenGebrauch kennte. Aber nur wenige Menschenrasen mit Vernunft, und sehr vielen Diätärztengeht es wie den Bauchpfaffen die immer widerdie Unmäßigkeit predigen, und auf der Canzel im-mer rilpsen.

Die Welt ist über den Gebrauch der geistigenGetränke voll schädlicher Vorurtheile. Man hatmir hundertmal in der Schweiz behauptet derKirschengeist kühle. Ich gab zur Antwort, dieOstindinncr sagen der Pfeffer kühle; und der So-phist bey dem Aristoteles, das Feuer sey kalt,und der Schnee heiß. Pecquet hatte den verdamm-lichen Einfall, die Däuung müsse nicht durchdie Leibesübung sondern durch geistige Getränkebefördert werden; er ricth daher alle Tage einenkleiM Schluk Brandtwein, und gieng selbst mit

seinem