Band 
II. Theil.
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;;6 von der Erfahrung.

feuchten Kälte dcn unerträglichen daherrührendenFrost nach Haust bringen, und wegen der zurük-gcschlagenen Ausdünstung eine Schwerigkeit undMattigkeit in dem Leibe empfinden, rathe ichvorzüglich den Thee. Worin Legen nun haupt-sächlich in diesen Fällen die Vorzüge diests Gc,tränkes ? Boerhaave antwortet für mich: indemwarmen Wasser-

Aber ein Sangrado müßte man seyn, wennman das warme Wasser alleil Menschen zuträg-lich glaubte, denn Hippocrates hat schon gesagt,der Misbrauch des warmen Wassers erweiche dasFleisch, schwäche die Nerven , mache dumm ,erweke Blutflüsse, Ohnmachten, und durch diesedcn Tod. Der Thee ist darum so wie wir den-selben trinken auf vielcrley Weise schädlich , essey nun daß man alle Kräfte dieses Getränkesdem Kraut, oder dem gährenden Zuker welchesich nicht glaube, oder dem warmen Wasser sosehr als dem Kraut zuschreibe. Ich will daherauf eine Bemerkung des grossen Linnäus nichtdrüken, haß die mit dein Thee verwandten Pflan-zen