IV. Buch. 7- Capitel- ;4?
«nd sogar lahm, besonders wenn sie den Mohn-saft mit demselben vermischen. Auch verachtendie Türken ihre Landsleute die den Caffee nachihrer Art misbrauchen, so wie wir unsre Sauf-bruder und Brandtwcinschluker verachten.
Man hält den Caffee für magenstärkend undecöfnend. Er soll die Däuung befördern, dieWinde, die anhaltende Kopfschmerzen und be-sonders die Migraine, den Schwindel, dieSchlafsucht, und das Zmükbleiben der monatli-chen Reinigung heilen, er soll das Gemüth er-muntern , das Gedächtnis starken, den Geblüts-nmlauf und den Schweis befördern, die allzudi-ken Säfte auflösen , immer den Harn treiben,«nd bisweilen auf eine leichte Art purgiren. Ichßnde nun freilich daß etwas hieran wahr ist,und besonders bey Leuten die sich selten des Caffeebedienen, zudem keinen Wein trinken, und voneinem nicht sthr beweglichen Temperamente sind.Es ist aber hier nicht darum zu thun, den Caffeeals eine Arzney anzupreisen. Genug daß derMäßige Gebrauch des besten Lcvantischen CaffeeB 5 Leuten