Band 
II. Theil.
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4?8 Von der Erfahrung.

gen , heftigen und troknen Husten. Die Knotengaben hin und wieder ein ganz dünnes, gelbesund geruchloses Wasser von sich, die Krankheitwährte nochmals sechs Tage.

Sobald dieser neue Anfall vorbey war, batmich diese Person ich möchte doch trachten siedurch ein äusserst wirksames Mittel von dieserjammervollen und ihre wenige Kräfte ganz ab-zehrenden Beschwerde zu befreyen. Ich war hier-zu um so mehr geneigt weil ich sah daß ihre Le-benskräfte nicht stark genug waren, das angeso-gene Gift an dem Kopfe auszustossen, und ihrdaselbst die ordentliche bey Kindern so gewöhnli-che Kräze zu geben. Ich legte ihr also ein gros-ses Blasenpflastcr in dem Naken auf. Die Bla-sen wurden sehr groß und machten ihr den erstenTag eine solche Heiterkeit in der Seele, daß sienicht genug starke Worte finden konnte mir diesenseligen Zustand zu beschreiben. Ich unterhieltden Fluß der Wunde bis an den sechsten Tag<da sie von selbst troken ward. Den siebende»Tag gab ich eine Dose Rhabarber. Den achten

Tag