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Drittes Buch,
Hudibras und Ralphs über das inwendige Licht derPuritaner, oder als der Araber Alkindus der dieKräfte der Arzneyen nach den Regeln der Arithme-tick und der Mistet bestimmen wollte. Aber er wirdauch in dem Samen einer Floh sogar das Geschlechtder Samenthiergen sehen wollen, da doch kein Sterb-licher jemals die unendlich grösser« Gefasst des Sa.mens einer Floh sah; und da selbst die Samen-thicrgen in dem Menschen so klein find , daß vieletaufende aufeiner Nudelspitze Platz haben, undfunf-zigtausend zusammen nicht grösser sind als ein Son-nenstäubchen.
Neben der vorausgesetzten natürlichen Empfin-dungskraft thut bey dem Beobachtungsgeiste die zurGewohnheit gewordene Aufmerksamkeit das meiste.Sie ist ein Glas das von einem Theile auf den an-dern getragen jedem eine vorzügliche Deutlichkeitgiebt. Wie mehr man sich in dieser Aufmerksamkeitgeübt hat, desto besser wird man alles unterschei-den was in einer Sache ist. Ein Kräuterkennersieht in einer Pflanze mehr als alle andere Menschen,so wie ein guter Moraliste in allen Umständen desbürgerlichen Lebens mehr sieht als alle andere Men-schen. Beyde bestimmen die Charaktere der Kräu-ter und der Menschen durch die genaueste Aufmerk-samkeit auf ihre kleinsten Unterscheidungszeichen.Durch die Aufmerksamkeit des Moralisten werdendie dem Anschein nach unähnlichsten Handlungenähnlich gefunden, so wie Pflanzen die einander sehrunähnlich scheinen, allerdings in die gleiche na