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Von der Erfahrung in der Arzneykunst / Joh. Georg Zimmermann
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194
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viertes Capitel. izr

dern von einander abgehen, Krankheiten einer Art;Aehnlichkeitcn vieler Arten machen eine Classe aus.Die Arten der Krankheiten sind bisweilen leichter zuunterscheiden als ihre Gattungen, weil man bey denGattungen bisweilen die Ursachen zu rath ziehen muß,welche oft von andern Krankheiten herrühren , sowie die Auszehrung von dem Tripper, der Lustfeu,che, dem Scharbock, der Gelbsucht, der Bleichsucht,der Zurücktretung der Kräzc des Kopfs, von Wür-mern , von der Engbrüstigkeit, dem Blutspeyen,der Mutterkrankheit, von Bauchflüssen, von der Ruhr,von dem Harnflusse, von übermäßigem Schwitzen,übermäßigem Verluste der Milch, des Blutes, desSamens, von dem meisten Flusse, von Verhärtun-gen in den Eingeweiden und besonders in den Ge-kröfedrüsen, von dem Nierenstein, von dem Blasen-stein, vcn grossen auswendigen Geschwüren, vonGeschwüren rn der Leber, indem Milz, in den Nie-ren, in d:r Harnblase, in dem Magen, in den Där-men, in !>er Brust, von Wassersüchten, von unzähl-baren verabsäumten oder übel behandelten Krank-heiten, von einer besondern Beschaffenheit des Kör,perö, Schwachheit der Gefässe, und verdorbenenSäften. Demohugcachtet ist die Bestimmung deraus diese; Quellen entspringenden Gattungen so sehrungewiß nicht, weil sie mehrentheils aus den ent-fernten Ursachen fließt.

Die Aerzte der Cnidischen Schule machten vor denZeiten ks Hippocrates aus jedem besondern Zufalleine bestndere Krankheit, weil sie die Kunst nicht