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Drittes Buch,
sachlich vorgeht. Im Anfang der Brustentzündun-gen sieht man zuweilen Blut mit dem Auswurfevermischt; dieser Auswurf, und jeder anderer , istfreilich gut, wenn er die Schmerzen stillet, aberohne diesen Erfolg ist er immer schlimm, und über-haupt am schlimmsten wenn er spät kommt. Sehrselten sehe ich in Brustentzündungcn dieses Blut,hingegen finde ich einen gleich anfangs dicken Aus-wurf ein gewisses Zeichen, daß der Kranke gesundwerden muß, wenn übrigens in nichts gefehlt wird.Auch spät errettet dieser Auswurf noch oft wenn manihn besonders durch den Weineßigdampf befördert,womit ich oft dergleichen Kranke dem Tode aus demRachen gerissen. Doch hat der Kranke auf demGipfel feiner Krankheit nicht immer die Kräfte oderden Willen zum Auswerfen, denn so hartnäckig sindviele Kranke, daß sie nicht wollen wenn sie könnten.Ein dünner schaumichtcr Auswurf ist im Anfangein Zeichen daß die Krankheit beträchtlich ist, in derMitte ein Zeichen der Gefahr, in der Heftigkeit derKrankheit ein Zeichen des Todes. Der gänzlicheMangel des Auswurfes ist dennzumal ein ausneh-mend gutes Zeichen, wenn man aus der Abnahmealler Zufälle sieht, daß eine Brustentzündung mit demdritten oder höchstens mit dem vierten Tage sich auf-lösen will, welches ich sehr oft vermittelst dcS Cam-phers erhalten.
In langiamcn Brustkrankheiten ist der Auswurfvon verschiedener Natur und Bedeutung. In der.jenigcn Gattung der Schwindsucht, die ans dem