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Von der Erfahrung in der Arzneykunst / Joh. Georg Zimmermann
Entstehung
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413
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viertes Buch,

von Spanien zu ziehen den die Mohren besassen,um daselbst die Wissenschaften und besonders dieArzneykunst zu studieren. Diese brachten Die Bü»cher der Araber nach Italien da man kaum nochandere halte, sie wurden von dem Pöbel für Zau-berer gehalten und in ganz Europa war angenom-men , der Teufel lehre in einer Höle nahe bey To-ledo die Wissenschaften , und nehme zur Bezalungdie langsamsten unter seinen Lehrjüngern, zum Ei-genthum.

Der Aberglaube ist in unsern Zeiten nicht weiser.Ganz neulich sagten zu Orleans die Aerzte Arnaultde Noblcvillc und Salernc in ihrer Naturhistorieder Thiere, von einem gewissen Geheimnismacherdem Abt Rousseau, er habe mit seinem Anschauendie Kröten töden können, sey aber einmal durch ei-ne standhaftige Kröte so gefährlich angeblickt wor-den , daß er in wiederholte Ohnmachten gefallen.Der selige Herr Hofrath Storch in Gocha erzähletin dem siebenden Theile seines Werkes von Weiber-krankheitcn ganz andächtig, er habe m seiner erstenJugend einen Mann gesehen der an halbfingerlan.gen Warzen den Teufel in Gestalt eines schwarzenHundes gesäugt, und nichts dabey als den elendenLohn verdienet, daß er als ein Holzhauer mit einemKlafter geschwinder als andere fertig werden können.Von einem Gespenste hat er auch eine ganze zum Um-stürze des Unglaubens erzählte Geschichte, aus demMunde einiger Frauen.

Nur